Foto: B. Popken (BRK…
Foto: B. Popken (BRK…
Foto: B. Popken (BRK…
Foto: A. Fischer (BRK…

Der Rettungsdienst

Bei lebensbedrohlichen Notfällen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall und schweren Unfällen, alarmieren Sie den Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112.

Über die Notrufnummer 112 erreichen Sie die örtlich zuständige Integrierte Leitstelle. Diese nimmt Ihr Hilfeersuchen entgegen und alarmiert entsprechend der geschilderten Lage die erforderlichen Rettungsmittel (z.B. Rettungswagen, Notarzt, Feuerwehr, Berg- und Wasserrettung).

Der ärztliche Bereitschaftsdienst: 116 117

Handelt es sich um keine lebensbedrohliche Situation, sonder um eine Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden, aber die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann, ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zuständig. 

Den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen Sie unter der 116 117.

 Die Nummer funktioniert ohne Vorwahl, gilt deutschlandweit und ist kostenlos - egal ob Sie von zu Hause oder mit dem Mobiltelefon anrufen.

Weitere Informationen zum ärztlichen Bereitschaftsdienst finden Sie auf dem Internetauftritt der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) unter https://www.kvb.de/patienten/aerztlicher-bereitschaftsdienst.

Der Rettungsdienst des BRK Freising

Im Landkreis Freising betreibt der BRK Kreisverband Freising insgesamt 4 Rettungswachen rund um die Uhr, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr:

  • Rettungswache Freising 
    2 Rettungswagen, 1 Notarzt-Einsatzfahrzeug, 2 Krankentransportwagen, 1 Kommandowagen für den Einsatzleiter Rettungsdienst
  • Rettungswache Eching
    1 Rettungswagen, 1 Notarzt-Einsatzfahrzeug, 1 Krankentransportwagen, 1 Kommandowagen für den Einsatzleiter Rettungsdienst
  • Rettungswache Moosburg 
    1 Rettungswagen, 1 Notarzt-Einsatzfahrzeug, 1 Krankentransportwagen, 1 Kommandowagen für den Einsatzleiter Rettungsdient
  • Rettungswache Nandlstadt
    1 Rettungswagen

Alle Rettungswachen dienen auch als Lehrrettungswachen und bilden Notfall- und Rettungssanitäter aus.

Leiter Rettungsdienst

Herr
Andreas Dörner

08161 9671-32

Rettungsablauf

Beauftragter für Medizinproduktesicherheit

Den Beauftragten für Medizinproduktesicherheit (gemäß § 6 MPBetreibV)
der Gesundheitseinrichtungen des BRK Freising erreichen Sie unter folgender E-Mail-Adresse

 

Berufsausbildung Notfallsanitäter

Ein wichtiger Aspekt im Rettungsdienst ist die seit dem 1. Januar 2014 eingeführte dreijährige Berufsausbildung zum Notfallsanitäter.

  • Was macht man in diesem Beruf?

Notfallsanitäter/innen beurteilen bei medizinischen Notfällen den Gesundheitszustand von kranken, verletzten oder hilfsbedürftigen Personen, entscheiden, ob ein Arzt oder eine Ärztin gerufen werden muss und veranlassen dies nötigenfalls. Bis zum Eintreffen des Arztes oder der Ärztin bzw. bis zum Transport der Patienten führen sie die medizinische Erstversorgung durch und ergreifen ggf. lebensrettende Sofortmaßnahmen. Sie stellen die Transportfähigkeit der Patienten her und betreuen sie während der Fahrt zum Zielort (z.B. ins Krankenhaus). Sie überwachen die lebenswichtigen Körperfunktionen der Patienten und erhalten diese aufrecht. Nachdem sie die Patienten in die stationäre Weiterbehandlung übergeben haben, stellen Notfallsanitäter/innen die Einsatzfähigkeit ihrer Fahrzeuge wieder her, säubern und desinfizieren die Rettungsmittel und erstellen Transportnachweise, Einsatzberichte und Notfallprotokolle. Sind sie im Innendienst einer Rettungswache, Rettungsleitstelle oder einer Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst eingesetzt, nehmen sie Notrufe entgegen und disponieren die Einsätze.

  • Welcher Schulabschluss wird erwartet?

Für die Ausbildung wird i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss vorausgesetzt. Die Berufsfachschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. Ausbildungsbeginn ist jeweils der 01.10. des jeweiligen Jahres.

Worauf kommt es an?

• Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. beim Treffen schneller Entscheidungen in Notfallsituationen)

• Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim sorgsamen Reinigen und Versorgen von Wunden, Durchführen invasiver Maßnahmen am Unfall- bzw. Einsatzort)

• Einfühlungsvermögen (z.B. beim Betreuen von Patienten am Einsatzort)

• Psychische Stabilität (z.B. bei der Konfrontation mit schweren Verletzungen oder dem Tod eines Unfallopfers)

• Gute körperliche Konstitution (z.B. für das Heben und Transportieren von Patienten auf Tragen, für Arbeiten am Einsatzort unter Zwangshaltung) 

Interesse? 

Foto: B. Popken (BRK Bereitschaft…

Bundesfreiwilligendienst

Der Bundesfreiwilligendienst ist ein Angebot an Frauen und Männer ab 18 Jahren, sich außerhalb von Beruf und Schule für das Allgemeinwohl zu engagieren – bei uns im Rettungsdienst, dem sozialen Bereich oder im Zivil- und Katastrophenschutz.

Freiwilliges Engagement lohnt sich für Alle und ist gerade auch für die Engagierten ein großer persönlicher Gewinn: Junge Menschen sammeln praktische Erfahrungen und Kenntnisse und erhalten erste Einblicke in die Berufswelt. Ältere Menschen geben ihre reichhaltige Lebenserfahrung an andere weiter, können über ihr freiwilliges Engagement auch nach dem Berufsleben weiter mitten im Geschehen bleiben – oder nach einer Familienphase wieder Anschluss finden.

Im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes im Rettungsdienst besteht die Möglichkeit zur Ausbildung zum Rettungssanitäter.

Interesse?

Voraussetzung: Alter mindestens 18 Jahre und ein Führerschein Klasse B.

Hier geht`s zu unserer Stellenbörse.

Ehrenamt im Rettungsdienst

Seit vielen Jahren unterstützen die Bereitschaften des Landkreises Freising im Rettungsdienst und besetzt mit ihren ehrenamtlichen Mitgliedern Schichten des Rettungswagens (RTW) als auch Notarzteinsatzfahrzeug (NEF). Alle ehrenamtlich aktiven Mitglieder unterliegen der Fortbildungspflicht von ca. 45 Stunden und sind zugleich am Sanitätswachdienst beteiligt. Somit wird gewährleistet, dass jedes Mitglied Fortbildungen als auch Erfahrung sammelt.

Praktikumsschichten im Rettungsdienst sind generell nur mit Vorbildung (mindestens Sanitätsausbildung) oder im Rahmen einer Ausbildung möglich z.B. zum Rettungssanitäter. Bei Anfragen hierzu bitte an den jeweiligen Gemeinschaftsleiter oder an den Leiter Rettungsdienst wenden.

Bereitschaften im Landkreis Freising:

Bereitschaft Au

Bereitschaft Eching

Bereitschaft Freising

Bereitschaft Moosburg